VCD für Verbesserung des Busnetzes im Radebeuler Elbtal

Mit Bus & Bahn ins Bad

„Wer in seiner Mobilität eingeschränkt und auf Bus und Bahn angewiesen ist, hat bei mehreren Bädern das Nachsehen, weil diese nicht immer über eine gute Bus & Bahn-Anbindung verfügen“, so Lutz Dressler, Regionalsprecher im VCD Landesverband Elbe-Saale. Da auch manche Radebeuler Ortsteile wie der Rietzschkegrund nur unzureichend vom Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erschlossen sind, fordert er, dass das hiesige Busliniennetz überarbeitet bzw. zumindest an Hochsommertagen ergänzt wird.

Insbesondere das beliebte Stauseebad Cossebaude ist aus der Mitte von Radebeul schlecht mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu erreichen. „Bei den schnellsten Verbindungen werden die Fahrgäste entweder über Meißen oder die Dresdner Flügelwegbrücke geschickt, obwohl der Stausee nahe der Niederwarthaer Brücken zumindest mit dem Auto und dem Fahrrad zügig zu erreichen ist.“ Für Coswiger hingegen gibt es mit der Kombination von Regionalbahn 31 und dem Bus wesentlich attraktivere Verbindungen zum Stausee Cossebaude.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe haben auf die angekündigte Hitze reagiert und verstärken die Buslinie 94 am Wochenende, die zur besseren Erreichbarkeit des Stauseebades tagsüber im 20-Minuten Takt ab dem Dresdner Postplatz fährt. VCD-Sprecher Dressler hat weitere Wünsche: „Sinnvoll wäre es, wenn die 94 bis zum S-Bahnhof Kötzschenbroda verlängert werden würde, damit auch die Radebeuler eine ansprechende Verbindung auf die andere Elbseite bekommen.“

Die Entfernungen der Badeplätze zu den Haltestellen unterscheiden sich auch stark: Während man von der Badestelle am Röderstausee Radeburg zur nächsten Haltestelle 1,3 km laufen muss, haben das Mittelteichbad und das Bad Sonnenland eigene Haltestellen.

Die Fahrplanauskunft ist unter www.vvo-online.de zu finden.
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