Spartipps beim Ticketkauf im VVO

Wer von Heidenau oder Pirna in die Landeshauptstadt mit Bus und Bahn fahren will, der überfährt eine Tarifzonengrenze im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Dadurch wird ein höherer Ticketpreis nötig als bei einer Fahrt innerhalb einer Tarifzone. Während Menschen, die direkt an einer Tarifzonengrenze wohnen, profitieren können, weil sie bei jeder Fahrt in einer der beiden Zonen nur Preisstufe 1 zahlen, wird es von jenen, die nur wenige Haltestellen von der Tarifzonengrenze entfernt wohnen, oft als ungerecht empfunden. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale zeigt nun wie man sparen kann.

Eine Viererkarte kostet im VVO 8,00 €, ein Abschnitt darauf gilt für 1h in einer Tarifzone und entspricht Preisstufe 1. Will man beispielsweise von Pirna bis zum Dresdner Hauptbahnhof fahren, durchfährt man zwei Tarifzonen und müsste folglich auf dieser Viererkarte zwei Abschnitte lösen. „Beim Überfahren einer Tarifzonengrenze kann man aber auch sparen“, so VCD-Sprecher Lutz Dressler, „wenn man sich ausschließlich innerhalb des sogenannten Grenzraumes bewegt, der ein paar Haltestellen vor und nach der Tarifzonengrenze beginnt bzw. endet. Dann braucht man nur den Preis für eine Tarifzone zu bezahlen.“

So kann man beispielsweise in der S-Bahn mit nur einem Viererkartenabschnitt von Großsedlitz bis Niedersedlitz und im H/S-Bus von Heidenau-Pechhütte bis Dresden-Prohlis fahren. Auch ein Umstieg innerhalb des Grenzraumes ist zulässig.

Wer nahe von einer anderen Tarifzone entfernt wohnt, kann auch anders sparen: Bis zur Tarifzonengrenze kann ein Abschnitt einer Kurzstreckenkarte gelöst werden und dann mit einer normalen Viererkarte kombiniert werden.

Der Verband wünscht sich vom VVO ein einfacheres Tarifsystem, welches den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtert. Außerdem sollen Sparangebote stärker beworben werden.

Fragen zu den Grenzraumregelungen beantwortet der VVO auch auf seiner Info-Hotline: (0351) 852 65 55