Einfach einmal Danke sagen

Fahrgastverband VCD wünscht sich mehr Lob für den Nahverkehr

Ein Dankeschön an Straßenbahnfahrer Andreas Heubner

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wie auch der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) haben in diesem Jahr im deutschlandweiten ÖPNV-Kundenbarometer Spitzenplätze bei der Zufriedenheit der Fahrgäste erreicht. Nicht bei allen Mitarbeitern im Nahverkehr kommen diese Ergebnisse gleichermaßen an. Die Ortsgruppe Dresden des Fahrgastverbandes VCD wünscht sich deshalb, dass zufriedene Kunden des Öfteren auch einfach mal ein Lob an ihre Verkehrsunternehmen verteilen.

„Wir sind uns sicher, dass unsere ÖPNV-Anbieter jeden Tag ihr Bestmögliches versuchen, um den Menschen im Elbtal eine reibungslos funktionierende Mobilitätskette zu ermöglichen“, sagt VCD-Sprecher Lutz Dressler. Gerade auch die DVB könnten ihm zufolge in Sachen Service besonders punkten – für ihre Kunden gibt es schließlich Garantien für Pünktlichkeit, funktionierende Anschlüsse, Sauberkeit und schnelle Antworten.

Natürlich funktioniert im Nahverkehr trotzdem nicht immer alles reibungslos. Nicht nur die Fahrer von Bus und Bahn, besonders auch die Mitarbeiter im Kundencenter bekommen den Frust Einzelner zu spüren. In der Kommentarspalte im Facebook-Auftritt der DVB oder im Gästebuch unter www.vvo-online.de finden sich neben zahlreichen positiven Beiträgen auch Zuschriften von sehr aufgebrachten Fahrgästen, die die Servicemitarbeiter in der Regel schnell und freundlich beantworten.

Dabei haben laut Dressler viele der geschilderten Probleme gar nicht die Verkehrsunternehmen zu verantworten. So resultieren zum Beispiel einige Verspätungen daraus, dass in der engen Dresdner Neustadt ein Auto so „intelligent“ geparkt wurde, dass es die Straßenbahn ausbremst.

„Sagen Sie ihrem Busfahrer oder ihrer Busfahrerin einfach einmal Dankeschön, wenn Sie gut am Ziel angekommen sind“, wünscht sich der VCD-Sprecher. „Denn die Fahrgäste haben an der Zufriedenheit der ÖPNV-Mitarbeiter einen großen Anteil.“